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Corona-Nachwehen

„Long Covid“ – das sei nichts anderes als ein postvirales Müdigkeitssyndrom und näherungsweise mit einer Fatigue zu vergleichen, sagen die einen. Andere „frotzeln“ hinter vorgehaltener Hand, dass es sich bei „Long Covid“ um etwas Neurotisches handeln müsse: Ein virusgetriggertes Burnout, eine Art von COVID-Konversionsneurose. Wiederum andere postulieren, dass die Symptome von Long Covid psychopathologisch in der Nähe einer Depression mit somatischem Syndrom lägen.

Nachbetrachtung zum Stiftungsevent der Stiftung TIEFSINN

Am 09.März 2022 wurde im Zuge des Konzerts Arpeggione in Triesen die Stiftung TIEFSINN durch Dr. med. Marc Risch vorgestellt. Sie soll den Dialog für psychisch Erkrankte auf unterschiedlichen Ebenen führen, sie soll informieren, bilden sowie enttabuisieren und Betroffene auch finanziell unterstützen.

Clinicum Alpinum Nominierung für „Constructive Alps“ Preis

Liechtenstein und die Schweiz führen dieses Jahr den internationalen Architekturwettbewerb «Constructive Alps» zum sechsten Mal durch. Aus 237 Eingaben hat die Jury 31 Projekte ausgewählt, die klimabewusstes Renovieren und Bauen in den Alpen besonders vorbildlich umsetzen. Mit dabei: Das Clinicum Alpinum und das Vaduzer Schulraumprovisorium «Matador»

Soziale Phobie – Wenn die Angst krank macht

Mehr als zehn Prozent leiden einmal im Leben an einer besonderen Form von Angststörung, die sich durch Furcht vor prüfender Beachtung durch andere Menschen äussert. Diese soziale Phobie führt im schlimmsten Fall zur ­Vermeidung sozialer Situationen bis hin zur Vereinsamung.

„Depression ist keine Gesichtskrankheit!“

Dr. Marc Risch, Chefarzt des Clinicum Alpinum, sprach beim letzten Seniorenkolleg über das Spektrum psychischer Erkrankungen und deren Ursachen. Ziel der Behandlung der psychischen Erkrankungen sei die Hilfe zur Selbsthilfe.

Von der Depression zum Tiefsinn – Gesund bleiben in einer verrückten Zeit – Ein Beitrag für das bessere Verständnis von Affekterkrankungen

Einem nicht depressiven Menschen das Wesen einer Depression verständlich zu machen, stellt für Fachleute eine Herausforderung dar. Betroffene und ihre oft vergessenen Angehörigen treffen immer wieder auf stereotype Bilder von psychischem Kranksein: Depression als Charakterschwäche, die mit ausreichend großer Anstrengung überwindbar sein soll, ist nur ein Beispiel, das so nicht stehenbleiben darf.

Psychische Nachwirkungen der Pandemie – nzz Beitrag mit Dr. Marc Risch

Das Coronavirus brachte Veränderungen mit sich, die sich mittlerweile zum festen Bestandteil des Alltags entwickelt haben. Längst zeigen sich die psychischen Nachwirkungen, vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Was hat die Pandemie mit unserer Psyche gemacht? Die nzz Neue Zürcher Zeitung hat bei Dr. Marc Risch am Clinicum nachgefragt.

Affekterkrankungen. Disportare vs. Depressio – im Dunkelfeld des Leistungssports

Nach ihrem Auftaktsieg beim French Open 2021 nahm die japanische Tennisspielerin Naomi Osaka nicht an der beim Turnier verpflichtenden Pressekonferenz teil und kündigte an, der Presse nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Als Begründung gab sie ihren mentalen Gesundheitszustand an, sie selbst sprach von Depressionen. Es „sei ok, nicht ok zu sein“, sagte sie dem Time Magazine. Zu den Olympischen Spielen in Tokio meldete sie sich zurück.

Weltkindertag – Therapieplätze für Jugendliche überfüllt

Kinder- und Jugendpsychiatrien in der Schweiz und Österreich haben lange Wartezeiten. Das betrifft auch den Nachwuchs hierzulande, denn Liechtenstein verfügt über keine eigene stationäre Klinik für psychisch kranke Minderjährige. «Die langen Wartezeiten sind ein bedauerlicher Zustand, der einem modernen, reichen Land nicht gut zu Gesicht steht», sagt diesbezüglich Marc Risch, Chefarzt des Clinicum Alpinum

«Dem Druck kann niemand standhalten»

Das sagt Ariella Kaeslin (33) über den Fall Simone Biles. Die Ex-Kunstturnerin litt einst selbst an Erschöpfungsdepression. Und wurde vor ihrem öffentlichen Bekenntnis davor gewarnt, sich zu exponieren. Der Fall Biles zeigt: Elitesportler leiden immer noch unter einer hohen Erwartungshaltung.